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FORSCHUNGSLAGER SÄGISTAL Saegistal
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Allgemeines

Saegistal mit Saegistalsee
  • ACHTUNG! - auf Verlangen der Bergschaft sind Lager personell begrenzt (max. zehn permanente Teilnehmer, kurzfristige Überschreitung aber möglich)!
  • Anmeldepflicht!
  • 9. bis 17. August 2008
  • Anfahrt/ Anmarsch über Oberläger (Lütschental)/ Männdlenen
  • Materialtransport per Helikopter am 9. August 2008 (Sonnabend), Abflug bei Rolf erfragen (Flug ab BOHAG-Basis in Gsteigwiler); wahrscheinlich wieder Rückflug
  • Verpflegung wird organisiert
  • Camp im Stall (sog. Fischerhütte)
  • Koordination: Norbert Marwan
  • Sägistal-Kataster

BOHAG Basis

außerdem: Panorama mit BOHAG-Basis und Sägistalsee.


Forschungsprogramm 2008

  • Bauländer C17
    • Prüfen der Schneelage
    • falls Befahrung möglich, Vorstoßvermessung
    • Material: Seile (100+??), Aufhängungen, Bohrmaschine
  • Alpvogtloch B8
    • Vermessung der Teile hinter Schlammsuhle
    • Vorstoßvermessung in Entschädigung
    • Material: Aufhängungen, Strickleiter
  • L1
    • Vermessung/ Erkundung im Verließ
  • Seeschwinde
    • Weiterführung Dokumentation
    • Kluftmessungen
    • Untersuchung der potentiellen Fortsetzung
    • Material: große Planen, Seile (15+30), Neopren
  • Abklärung einiger Klein(?)-Objekte im Sektor D aus dem Vorjahr
    • Beseitigung von Engstellen im Eingangsbereich
    • Untersuchung der potentiellen Fortsetzung
    • Vermessung/ Dokumentation
    • Material: Hammer+Meißel, Seil (25) und Aufhängungen (z. B. Clowns), Hilti-System
  • Oberflächenvermessung/ Prospektion Sektoren C/ D/ E und aufwärts
    • Einmessen bekannter, wichtiger Höhleneingänge auf der Schränni
    • Mundlöcher mit Alu-Marken kennzeichnen
    • Prospektion im Steilabfall zum Brienzer See (mit Infrarot?)
    • Material: Plaketten/ Schlagsatz, Bohrmeißel, GPS, Funk
  • St. Orestloch B3/B4
    • Überarbeitung des Höhlenplans ab Junction bis Kaskade im Maßstab 1:200
    • Ergänzung der Beschreibung und Dokumentation im o. g. Bereich
    • falls nötig, Vermessung des 2. Mäanders von der Junction bis zum Knick im 2. Mäander (d. h. rauswärts)
    • Neuvermessung, Beschreibung und Dokumentation ab Kaskaden
    • Material: Stahlseilleiter, Seile 30+40, 10 Aufhängungen (+10 Reserve)
  • dringender Forschungsbedarf besteht außerdem noch im Chessiloch M13 (Erkundung Horizontalabgang im großen Schacht), Sauerländer M1 (Erkundung der offenen Fortsetzungen)

Sägistalsee (1937 m asl)

  • Age: > 9000 years
  • Maximum Depth: 9.7 m
  • Surface Area: 0.073 km2
  • Catchement Area: 4.12 km2
  • Surface Water Chemistry:
    • Conductivity: 225 µS/cm at 20°C
    • pH: 8.4
    • Total Phosphorus Concentration: 22 µg/l
    • Total Nitrogen Concentration: 0.39 mg/l
    • Total Calcium Concentration: 52 mg/l
    • Dissolved Organic Carbon: 0.9 mg C/l

Quelle: Palaeolimnology Research Group at the Geobotanical Institute in Bern (z. Z. out of service)

Die Alp im Sägistal gehört zur Genossenschaftsalp der Bergschaft "Inner-Iselten" (Alp-Kataster-Nr. 578-8). Die urprünglich einheitliche Alp "Iselten" gehörte zu den Klostergütern von Interlaken und wurde 1792 in "Inner-Iselten" und "Äusser-Iselten" geteilt. 1868 verkaufte der Staat Bern die Alp "Inner-Iselten" an 21 Herren (Hoteliers usw.) von Interlaken und Umgebung, daher heute auch "Herren-Iselten" genannt. Bis 1972 wurde die gesamte Alp, also auch das Sägistal, mit allem Vieh gleichzeitig beweidet. Ab 1973 wird das Sägistal nur noch für Rinder und Kälber genutzt.

Quelle: www.alporama.ch


Sonstiges

Wolkendecke über Mitteleuropa. Mit xplanet erzeugt. Wird alle drei Stunden aktualisiert. Letzte Aktualisierung: 06.01.2009 06:00:02 .

Stand: 01.01.1970 01:00:00


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